Co-Creation Workshops

29. Jänner 2020

Durch einen nutzerInnenzentrierten Co-Creation Prozess stellten wir bereits in einer sehr frühen Phase direkt betroffene Betreuungs- und Pflegekräfte in den Mittelpunkt der Entwicklung neuer Funktionen von CARU. Sie erzählten von ihren täglichen Aufgaben und teilten ihre Erfahrungen und Wünsche in den Bereichen Pflegedokumentation, Kommunikation und Informationsbedarf der KlientInnen zur Ankunftsbenachrichtigung mit uns.

Anhand der Disney-Methode haben wir in den Co-Creation Workshops Rahmenbedingungen hergestellt, in denen sich Ideen, Realität und identifizierte Probleme kanalisieren und konkretisieren lassen. Dadurch konnten wir sehr wertvolle Einblicke in die Bedarfslagen und Vorstellungen der EndnutzerInnen gewinnen.

Insgesamt haben wir fünf Workshops in den Organisationen unserer Endnutzer-PartnerInnen durchgeführt: Zwei bei der bonacasa AG in Oensingen (CH), zwei bei Johanniter Österreich in Innsbruck (AT) und einen bei der Senior Living Group in Kontich (BE). Die Workshops und deren Ablauf wurden von der WU Wien konzipiert und in den einzelnen Ländern von den Endnutzer-PartnerInnen gemeinsam mit den technischen PartnerInnen (CARU AGFachhochschule Wr. Neustadt und iHomeLab  umgesetzt. Die Unterlagen und Präsentationen zu den Workshops im neuen CARUcares Design wurden von Schneeweis Wittmann bereitgestellt. Derzeit laufen die Auswertungen und Analysen der gesammelten Daten. 

Bei den Co-Creation Workshops konnten viele relevante Inputs von Fachpersonen gesammelt werden. Dieser nutzerbezogene Ansatz ist sehr wertvoll aus Sicht von bonacasa. Mitarbeitende der Servicezentrale, der Notrufzentrale sowie Concierges haben ihre Erfahrungen mit Kunden aus dem Alltag eingebracht. Zudem haben Pflegefachpersonen des Roggenparks in Oensingen sowie des Läbesgarte in Biberist relevante Aspekte aus der ambulanten Pflege zu Hause bei KundInnen geschildert.

Emanuel Gfeller von bonacasa AG
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